Ein Garten voller Bienen: sieben Tipps fĂŒr mehr Gesumm & Gebrumm!

Juni

23

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Mehr Bienen braucht die Welt. Doch wie bekommt ihr eigentlich mehr SummsemĂ€nner, Ă€hhh -Frauen in euren Garten? Hier ein paar Tipps fĂŒr bienenfreundliche GĂ€rten – direkt aus unserem Bienenmeer.

Wenn im FrĂŒhling die Sonne unseren Garten wĂ€rmt, fĂ€ngt es an zu summen und zu brummen. Und hört bis in den SpĂ€therbst hinein nicht auf! Wir tun auch so einiges fĂŒr einen bienenfreundlichen Garten.

Die Tipps bekommt ihr in unserem Gartenratgeber:

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1. NatĂŒrliches GĂ€rtnern fĂŒr mehr Bienen im Garten

Einer DER GrĂŒnde, warum es weniger und weniger Bienen in unseren GĂ€rten gibt: Pestizide und Herbizide. Diese Chemikalien stoßen die Bienen einerseits ab und bereiten ihnen außerdem Probleme bei der Navigation zu ihren Nektarsammelstellen. Und: Pflanzenschutzmittel können die Entwicklung der Bienenlarven hemmen oder zu Missbildungen fĂŒhren. Daher: GĂ€rtnert natĂŒrlich. Und verzichtet fĂŒr einen bienenfreundlichen Garten auf chemische Pflanzenschutzmittel und setzt stattdessen mehr auf natĂŒrlichen Pflanzenschutz und mechanisches Unkraut-JĂ€ten!

2. Die richtigen Pflanzen fĂŒr Bienen sĂ€en und setzen – und stehenlassen!

Wenn ĂŒberhaupt: Viele Bienen lieben als Unkraut verschriene Pflanzen, zum Beispiel Disteln. Lasst daher Wildwuchs zu und auch mal ein blĂŒhendes Kraut stehen, wenn ihr merkt, dass die Insekten drauf abfahren. Wenn ihr gezielt sĂ€en oder pflanzen wollt, was Bienen und Hummeln schmeckt, hier eine Auswahl:

  • Phacelia, den Bienenfreund, und andere Wildblumen wie Schafgarbe, Wiesenschaumkraut und wilde Mohnsorten
  • KĂŒchenkrĂ€uter, die ihr auch mal blĂŒhen lasst – Thymian und Salbei zum Beispiel, der hat es bei uns den Bienchen angetan.
  • Disteln – gibt’s auch sehr hĂŒbsch blĂŒhend
  • ObstbĂ€ume, -strĂ€ucher und -pflanzen, etwa Himbeeren. Von denen kommen die Hummeln gar nicht mehr los!

Wichtig ist: Die BlĂŒten dĂŒrfen nicht gefĂŒllt sein, sonst können die Bienen nicht so ohne Weiteres an BlĂŒtenstaub und Nektar gelangen.

3. Bienenfreundlicher Garten = ein BlĂŒtenmeer, das ganze Jahr

Bienenfreundlicher Garten: eine Vielzahl an weißen und blauen Vergissmeinnicht blĂŒhen.
Bei uns blĂŒht eigentlich immer was – und das macht einen Garten bienenfreundlich!

Bietet Bienen am besten das ganze Jahr ĂŒber etwas zum Anfliegen. Wenn ihr euren bienenfreundlichen Garten plant, solltet ihr vom FrĂŒhblĂŒher bis in den Herbst hinein blĂŒhende Pflanzen mit aufnehmen. Wenn es sich erst einmal „herumspricht“, dass bei euch immer was zu holen ist, werden mehr und mehr Bienen bei euch vorbeischauen!

4. Bienen lieben Vielfalt!

Einen bienenfreundlichen Garten erschafft ihr auch, indem ihr viele unterschiedliche Blumen und Nutzpflanzen anpflanzt oder aussĂ€t. Denn: Es gibt ĂŒber 20.000 Arten von Bienen, die unterschiedliche Sammelwerkzeuge haben. FĂŒr jede BlĂŒtenart gibt es die passende Biene, wenn man so will. Heißt: Je mehr Vielfalt an BlĂŒtlern ihr habt, desto mehr unterschiedliche Bienen werden euch im Garten besuchen!

 

5. Mehr Wildnis fĂŒr mehr Bienen

Bienen mögen’s wild: Begrenzt eure regelmĂ€ĂŸig gemĂ€hten RasenflĂ€chen auf die MindestgrĂ¶ĂŸe, die ihr so braucht. Lasst das restliche GrĂŒn auch mal wachsen und aufblĂŒhen. Ihr werdet sehen, dass Bienen das lieben! Auch eine Idee: Gezielt eine Wildblumenwiese als Bienenweide einsĂ€en und blĂŒhen lassen. Sieht auch sehr schön aus, versprochen.

 6. Wasser fĂŒr die Bienen

Bienenfreundlicher Garten: Im Schutz von BĂŒschen steht eine selbst gebaute BienentrĂ€nke.
Bienenfreundlicher wird euer Garten mit BienentrÀnke!

Wer Bienen eine Freude machen möchte, bietet ihnen eine Wasserstelle an. Das kann ein Teich sein, an dem sie sich sitt trinken können. Oder eine BienentrĂ€nke, etwa aus einem Übertopf, so wie wir sie „gebaut“ haben. Das wird euch noch mehr Insekten-Besuch bescheren.

7. Nisthilfen fĂŒr Bienen anbieten

Honigbienen „wohnen“ in ihrem Bienenstock, klar. Wildbienen und Hummeln aber leben anders. Die ziehen zum Beispiel gern in ErdhĂŒgel, Totholzhaufen oder Trockenmauern ein. Schafft deshalb fĂŒr einen bienenfreundlichen Garten ein paar solcher Nisthilfen – auch Insektenhotels sind dafĂŒr geeignet. So macht ihr die Summer und Brummer extra-glĂŒcklich: Teilt ihnen am besten einen eigenen Bereich des Gartens zu, in dem sie ungestört umherfliegen können. Das lĂ€sst auch die Allergiker etwas unbesorgter durch euren Garten gehen.

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