Wintergemüse aussäen: sieben Tipps – auch im Podcast!

Juli

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Im Hochsommer schon an Herbst und Winter denken … das machen wir auch erst, seitdem wir kleingärtnern. Im Juli wird es Zeit, Wintergemüse auszusäen. Wir verraten euch, was jetzt wie und wann genau in die Erde gehört. 

Eigentlich genießt ihr grade den Sommer im Garten – und dann kommen wir mit Tipps zur Aussaat von Wintergemüse um die Ecke. Doch besser jetzt dran denken und später richtig viel ernten. Freut euch auf Grünkohl, Wintersalate & Co! Hört doch gern mal rein!

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Was ist eigentlich Wintergemüse?

Wintergemüse ist das Gemüse, das ihr im Winter erntet – nicht etwa das, das ihr im Winter aussät. Wintergemüse wächst aber nicht etwa bei Temperaturen unter Null. Es wächst aber auch bei kühleren Wetterlagen noch und verträgt auch mal leichte Fröste. Manches spätes Gemüse, wie etwa Kohl, ist nach dem ersten Frost erst so richtig lecker!

Was eignet sich als Wintergemüse?

  • Salat wächst bei uns  rund ums Jahr. Bei uns ist es im Winter meistens recht mild, sodass wir Rucola, Feldsalat und Winterpostelein wirklich in den Frühling hinein ernten.
  • diverse Kohlsorten – Grünkohl, Rappa, Herbstkohlrabi …
  • Lauch
  • Mangold, Möhren und Rote Bete – hier gibt es zum Teil auch späte Sorten

Wann für Herbst und Winter aussäen?

Um den richtigen Aussaatzeitpunkt für euer Wintergemüse abzupassen, solltet ihr ungefähr wissen, wann es in der Regel bei euch das erste Mal friert. Davon zieht ihr dann die Zeit ab, die Salat oder Kohl oder anderes Gemüse brauchen, um zu reifen. Bei uns friert es meist erst Ende Oktober, Anfang November zum ersten Mal, sodass wir Mitte bis Ende Juli mit der Aussaat anfangen.

In welchem Beet wächst Wintergemüse?

Hochbeete eignen sind hervorragend für den Anbau von herbstlichen und winterlichen Gemüsen und Salaten. Besonders solche mit Frühbeetaufsatz funktionieren hervorragend. Wenn ihr ein Gewächshaus am Haus oder an der Wohnung habt, ist das auch super. Oder ihr habt ein Mistbeet oder sonst etwas, das geschützt ist. Achtung: Nutzt ihr eine automatische Bewässerung oder Ollas, solltet ihr diese vor dem Frost abbauen. Sonst besteht die Gefahr, dass Schläuche oder Wassertanks platzen.

Die Fruchtfolge beachten!

Wenn ihr über den Sommer Kohl auf einem Beet hattet, solltet ihr dort keine neuen Kohlsorten aussäen. Der Grund: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass dort Eier liegen und sich dann Larven an euren Jungpflanzen gütlich tun.

Wintergemüse vor Frost schützen

Wie könnt ihr euer Gemüse vor Frost schützen? Kohlpflanzen können leichte Fröste meist sehr gut wegstecken. Pflanzen mit etwas zarteren Blättchen wie etwa Salate freuen sich, wenn ihr es ihnen etwas muckeliger macht. Wir nutzen Holzwolle oder auch Schafwolle und legen diese um die Pflanzen herum. Schnee solltet ihr von den Blättern entfernen.

Wann erntet ihr Wintergemüse?

Ganz einfach: Wenn es reif aussieht und euch schmeckt! Salata könnt ihr ruhig schon in kleineren Stadien ernten. Diese schmecken dann zum Teil etwas intensiver, sind aber auch voll mit Nährstoffen. Wenn sich eine Frostperiode ankündigt, lohnt sich ebenfalls eine Ernterunde. Bei Kohlgemüse oder auch Rüben wartet ihr, bis die Früchte entsprechend groß sind. Achtung: Wenn es im Februar langsam wärmer wird und die Sonne kräftig scheint, kann es sein, dass Kohl und Salate durchschießen. Dann schmecken die Gemüse in der Regel nicht mehr.

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