Unser Garten im Januar

Frohes neues Jahr zusammen! Was wir in unserem Garten im Januar planen? Viiiiel! Denn nicht umsonst nennen wir uns hier „Ein Stück Arbeit“…!

Was ist zu tun im Garten im Januar?

Im Garten im Januar ist eigentlich nicht allzu viel zu tun. Wir schauen, dass die Vögel genug zu fressen haben (auch dank unserer tollen Garten-Geschenke!) und fahren regelmäßig hin, um nach dem Rechten zu sehen. Wir sind in ein paar Facebook-Gruppen und sehen öfter mal gruselige Posts mit aufgebrochenen Gartenhütten. Wehe, jemand versucht das bei uns. Das tut bei einer selbst gebauten (und gar nicht mal sooo günstigen) Gartenhütte dann gleich doppelt weh!

Gutes Stichwort: Die Hütte gehen wir an, was wir ja schon öfter angekündigt haben. Wir haben im Dezember unser Werkzeug sortiert und uns den großen Raum wieder freigeräumt, um dann loslegen zu können. Das Gute: Ich habe im Januar nur eine Vier-Tage-Woche und werde an den Fri-yays dann so Einiges wegschaffen. Hoffentlich! Nächster Punkt auf meiner Liste: das Gartentor. Und dann den Schlafboden abzuschleifen. Mal sehen, wie weit ich komme…

Was blüht im Garten im Januar?

Ehrlich gesagt, blüht bei uns nicht mehr so viel. Die Christrose reckt (wie im Dezember) noch tapfer ihre weiß-roten Blüten gen kaum vorhandener Wintersonne. Und unser Asiasalat, ein Verwandter der Senf-Pflanze, treibt ein Unwesen im Beet – leider viiiiel zu scharf, um es zu essen.

Garten im Januar: Blütenstand des Asiasalats, einem Verwandten der Senf-Pflanze.
Blütenstand des Asiasalats, einem Verwandten der Senf-Pflanze.

Aber, was uns schon Hoffnung für die kommende Gartensaison macht: Unsere Hortensien, Rosen & Co. haben fette, fette Blütenknospen angesetzt. Selbst die, die im vergangenen Jahr durch zu kräftigen Strauchschnitt und das Umpflanzen so gelitten haben. Ich hoffe allerdings, die lassen sich noch etwas Zeit, nicht, dass sie zu schnell aufgehen und dann erfrieren.

Garten im Januar: Knospen an einer Hortensie zeugen vom baldigen Wieder-Erwachen der Natur.
Knospen an einer unserer Hortensien zeugen vom baldigen Wieder-Erwachen der Natur.

Was können wir im Garten im Januar ernten?

Soviel steht fest: Im Garten im Januar können wir unseren Kohlrabi NICHT ernten. Der ist im Sommer im Beet vor sich hingekümmert und hat dann pünktlich zum Herbstbeginn einfach aufgehört zuwachsen. Hübsch sieht er aber immer noch aus, oder?

Garten im Januar: eine in einem Beet vergessene Kohlrabipflanze.
Eine in einem Beet vergessene Kohlrabipflanze.

Ernten können wir trotzdem was, und zwar: Topinambur. Unsere Freude hält sich dabei in Grenzen – ich mag die Knollen gar nicht so gern (das ist wie mit Süßkartoffeln) und vertrag sie leider auch nicht gut. Aber: Florians Schwester hat  gesagt, dass sie sie mag, sie darf sich schonmal über ein riesiges Paket freuen!

Außerdem ernten können wir wohl unsere Pastinaken. Wir haben sie wegen einer Wühlmausattacke vorzeitig ausgegraben oder vielmehr umgetopft und in die Hütte verfrachtet. Demnächst werden wir testen, ob sie gewachsen und reif(er) geworden sind.

Und was steht noch so an im Garten im Januar?!

Den Garten planen, natürlich! Und: Viel, viel lesen. Zum Beispiel die Saatgut-Kataloge von Bingenheimer & Co. Und Gartenblogs, endlich kommt man da mal hinterher! Claudia vom wilden Gartenblog hat neulich etwas Linkliebe und Lesestoff  für Januar  verteilt. Schaut am besten nicht nur im Beitrag, sondern auch in der frisch aufgeräumten Blogroll vorbei – da finden wir jedes Mal wieder einen Blog, den wir noch nicht kannten plus eine Tonne Inspiration. Und seit neuestem auch uns selbst (danke, liebe Claudia)…! 🙂

Verrückt: Im Februar haben wir den Gartenblog nun schon ein Jahr. Dann werden wir die monatlichen Posts nehmen können, um das Wetter und das Gedeihen der Pflanzen vergleichen zu können. Obwohl es nun „Routine“  für uns wird, bleibt es spannend! 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*