Kartoffeln anpflanzen – so baut ihr die tollen Knollen an!

April

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von Debo // in Gartentipps

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Kartoffeln pflanzen funktioniert vielviel einfacher als gedacht! Wir verraten euch, wie ihr das Gemüse easy-peasy anbaut!

In unserem Gartenleben haben wir schon einige Überraschungen erlebt – negative wie auch positive. Was wir wirklich total unterschätzt haben: Wie einfach es ist, Kartoffeln im Garten anzupflanzen – und zu ernten! Ihr braucht dazu nicht einmal viel Platz. Nur einen Kübel, ein paar Pflanzkartoffeln, etwas Zeit und Liiiiiebe. Und schwupps, habt ihr den Teller voll mit leckeren Knollen!

Welche Kartoffeln könnt ihr pflanzen?

Richtig gelesen, es gibt extra Pflanzkartoffeln, manchmal auch Saatkartoffeln genannt. Diese sind dafür gezüchtet, zu keimen und „Babys“ zu bekommen. Ihr bekommt Frühkartoffeln und späte Kartoffeln sowie mittelfrühe oder mittelspäte Sorten bei Händlern wie Hof Jeebel. Wir achten beim Kauf immer darauf, dass wir verschiedene Sorten haben und mischen Altbewährtes mit neuen Sorten – und nehmen auch immer bunte Sorten wie Heiderot, den „blauen Schweden“, etc.

Übrigens: Viele Kartoffeln, die ihr im Supermarkt bekommt, sind nicht ideal zum Einpflanzen, keimen nur wenig oder gar nicht. Wenn ihr es doch mal ausprobieren wollt: Nutzt am besten Biokartoffeln. Da stehen die Chancen höher, dass ihr eine richtig fette Ernte einfahren könnt.

Eine Frau hält eine Pflanzkartoffel in der Hand, im Hintergrund ist eine Harke zu sehen.
So sehen vorgekeimte Pflanzkartoffeln aus.

Wann Kartoffeln pflanzen?

Der ideale Zeitpunkt, Kartoffeln zu pflanzen, liegt irgendwann im Frühjahr. Wir setzen Frühkartoffeln meistens Ende März. Die späten Sorten kommen bis Mitte April in den Boden. Es sollte keine längeren Fröste mehr geben. Zur Not deckt ihr den Boden mit Laub oder einem Vlies ab.

Kartoffeln pflanzen Step by Step erklärt

Kartoffeln sind Starkzehrer. Sie brauchen deshalb etwas Vorbereitung und Pflege, damit ihr viele Knollen ernten könnt. So funktioniert das Kartoffel-Anbau-Game:

Bereitet den Boden vor

Kartoffeln könnt ihr in klassischen Rahmenbeeten, Pflanzsäcken, Kartoffeltürmen oder auch Mörtelwannen anbauen. Auf einen Quadratmeter Beetfläche passen 3 bis 4 Pflanzkartoffeln. Wichtig ist, dass der Boden gut ist. Bevor ihr Kartoffeln pflanzt, solltet ihr diesen bei Bedarf aufbereiten. Mischt frischen Kompost unter die Erde oder düngt sie andernweitig auf.

Macht die Kartoffeln ready for Take-off

Eine Frau hält eine Kartoffel zum Einpflanzen in der Hand, die sie zerschnitten hat.
Wenn die Kartoffel groß genug ist, könnt ihr sie mit einem scharfen Messer halbieren.

Bevor ihr Kartoffeln pflanzt, solltet ihr sie ein paar Tage vorkeimen lassen. Wir stellen sie dafür einfach in Eierkartons und lassen sie auf dem Fensterbrett etwas Sonnenlicht schnuppern. Hat eine Kartoffeln mehr als einen Trieb, könnt ihr sie auch mit einem scharfen Messer teilen – so bekommt ihr mehr aus einer Kartoffel!

Zieht Reihen – und setzt die Kartoffeln ein

Eine Frau pflanzt Kartoffeln in ein Beet.
Kartoffeln brauchen etwa 30 bis 40 cm Abstand im Beet.
Mit einer Harke werden Pflanzkartoffeln mit Erde bedeckt.
Schnell noch Erde drüber harken, fertig ist das Kartoffelbeet!

Im nächsten Schritt pflanzt ihr die Kartoffeln ein. Dafür zieht ihr Reihen im Beet. Diese sollten ca. 50 cm Abstand haben. Setzt die Kartoffeln, sodass die Triebe nach oben zeigen. zwischen den Saatkartoffeln sollten 30 bis 40 cm Platz sein. Bedeckt die Knollen dann mit Erde.

Häufeln, düngen & Co – so werden eure gepflanzten Kartoffeln zum Ernteerfolg!

Kartoffeln brauchen zwischen 10 und 12 Wochen, um zu reifen. Ihr könnt sie ernten, wenn die Pflanze geblüht hat und das Laub verwelkt ist. Alle zwei bis drei Wochen solltet ihr Kartoffeln düngen. Wir setzen dazu immer eine Beinwelljauche an und füttern die Pflanzen damit.

Wenn das Kraut etwa 10 cm hoch ist, solltet ihr die Kartoffeln anhäufeln. Diesen Vorgang wiederholt ihr zwei- oder dreimal bis zur Ernte.

Achtung, wird es matschig, sind sie Opfer der Kartoffel- oder auch Braunfäule geworden. Dann entsorgt ihr Pflanzen und Knollen besser direkt im Hausmüll.

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