Podcast #67: Gärtnern, Buddeln, Feiern: Was bei uns im Mai alles passiert


Der Mai ist da – und mit ihm Sonnenschein, trockene Beete, ein frisch angemeldetes Gewerbe und 9 Kubikmeter Erde, die wir eigenhändig durch den Garten geschaufelt haben. Was bei uns gerade alles passiert, erzählen wir in der aktuellen Episode.

Garten im Mai: Trocken, kühl und trotzdem was los

Asia-Salat, Rucola, ein paar Salatköpfe – es wächst, aber langsam. Denn auch wenn der Mai sonnig startet: Es ist kälter als letztes Jahr und vor allem irre trocken. Der Wetterbericht sagt Regen, dann kommt ein kleiner Sprühregen, und der Boden bleibt trocken. Wir kennen das mittlerweile.

Bewässerung steht deshalb ganz oben auf dem Zettel – ist bei uns aber nicht trivial. Unser Reetdachhaus hat auf einer Seite gar keine Regenrinne, auf der anderen ist sie kaputt. Regenwasser sammeln wie früher in Hamburg: erstmal nicht drin. Mitten auf dem Grundstück steht eine alte Zisterne mit rund 20.000 Litern, die immer voll ist. Wie wir das Wasser von dort zu den Beeten kriegen, ist noch offen. Lösung muss aber her – diesen Monat.


Jungpflanzen kaufen – bitte nicht so

Schnell beim Baumarkt Tomaten mit fertigen Früchten dran mitnehmen – klingt praktisch, ist aber keine gute Idee. Diese Pflanzen wurden künstlich hochgezüchtet, damit sie pünktlich Mitte Mai reif aussehen. Im Freiland ist das ein Schock für sie, neue Früchte kommen danach meist keine mehr.

Besser: regional kaufen, bei Leuten, die unter ähnlichen Bedingungen anziehen. Wir haben in Hamburg jahrelang auf dem Markt aus den Vier- und Marschlanden gekauft – hat immer geklappt. Online empfehlen wir Hofjedel und Meine Ernte, unsere Lieblings-Sets verlinken wir in den Shownotes. Und immer auf den Zustand achten: grün, saftig, aufrecht – nehmen. Gelb und schlapp – stehen lassen.


Der Sonnengarten: 9 bis 12 Kubikmeter Erde später

Was wir in den letzten Wochen geleistet haben, glaubt man kaum, bis man es selbst schaufelt. Beim Verlegen eines Abwasserrohrs und dem Beginn der Drainage kam jede Menge Erde raus – dazu alte Ziegelsteine, Fundamente, Flintsteine. Rund 9 bis 12 Kubikmeter, eine große Schuttmulde voll.

Das Ergebnis: ein Erdwall, schon bepflanzt mit Wildsträuchern. Aus einer alten Ulme haben wir Stämme gespalten – daraus entsteht ein überdimensionaler Staketenzaun als Sichtschutz. Der Sonnengarten wird ein Mix aus Obst, Stauden, Sträuchern und Terrasse. Plan und Wirklichkeit haben sich dabei beim Buddeln erst so richtig zusammengefunden – und das ist völlig in Ordnung so.


Was sonst noch läuft

Ferienwohnung Nummer zwei ist fast fertig. Wir haben Hilfe geholt – und zwei Leute haben an einem Vormittag geschafft, wofür wir Wochen gebraucht hätten. Bis zu den Ferien soll sie fertig sein.

Das Keramikmalstudio in der Scheune nimmt Fahrt auf: Gewerbe angemeldet, Förderzusage schwarz auf weiß. Die Baugenehmigung fehlt noch, bis dahin wird entrümpelt und vorbereitet. Eröffnung: irgendwann zwischen Oktober und Dezember.

Und ganz kurzfristig: Am Freitag, den 8. Mai, um 19:30 Uhr findet bei uns in der Wohndiele eine Lesung statt. Patrick Pott liest aus seinem aktuellen Buch – Teil einer Lesereihe an ungewöhnlichen Orten. Karten gibt es im Postladen vor Ort, den Link findet ihr in den Shownotes.


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Florian

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