Schnee im Garten, oder auch: Warten auf den Frühling!

Wir wären bereit für das neue Gartenjahr! Nur das Wetter macht uns gerade einen Strich durch die Rechnung: Schnee im Garten sorgt bei uns gerade für eine Gärtner-Pause.

Eigentlich sollten wir uns nicht beschweren: Schnee im Garten ist ja was Schönes. Und viel, viel besser als das Grau in Grau, das Hamburg so gern im Winter für uns bereithält. Allerdings sorgt der Schnee bei uns gerade für eine Zwangspause. Und das, obwohl wir mit der Planung für 2018 schon so gut wie fertig waren und unsere Bestellungen bei Rühlemann’s, Bingenheimer Saatgut, Dreschflegel & Co. gerade eingetrudelt sind!

Blick in einen verschneiten Schrebergarten.
Blick in unseren Garten im Schnee.

Schnee im Garten – was beachten?

Wie in unserem Garten-im-Winter-Beitrag schon erwähnt, solltet ihr ein Auge auf die Masse an Schnee haben, die bei euch liegenbleibt. Eine dünne Schneedecke sorgt dafür, dass der Boden gedämmt wird. So können die ersten Frühlingsboten nicht erfrieren – sollten sie sich schon neugierig vorgewagt haben. Auch eure Sträucher und Bäume mögen etwas Schnee auf den Ästen. So hat der Frost keine Chance, Knospen oder gar erste Blätter wieder abzufressen. Euer Rasen hingegen mag Schnee im Garten nicht allzusehr. Bleibt er zu lange liegen und wird es unter der Schneedecke warm, können sich Pilzkrankheiten entwickeln. Also lieber einmal mehr in den Garten fahren und den Schnee vom Rasen harken!

Eine Hortensie in einem verschneiten Garten.
Schnee im Garten bedeutet auch Wärmedämmung für manche Pflanzen.

Wie lange bleibt der Schnee im Garten liegen?!

Unser Garten liegt in der Nähe des Hamburger Flughafens, also etwas außerhalb der Stadt. Unsere Erfahrung ist, dass es hier immer etwas kälter ist. Und richtig: Der Schnee, der im Januar gefallen ist, blieb lange liegen. Die Zuckerschicht der heutigen Schneeschauer wird unseren Garten noch eine Weile bedecken – für die kommende Woche sind nämlich Temperaturen unter dem Gefrierpunkt angesagt!

Pflanzen mit roten Beeren sorgen für Farbtupfer im Garten im Schnee.
Pflanzen mit roten Beeren und gefärbtem Laub sorgen für Farbe im verschneiten Garten.

Schnee im Garten: Was das für uns bedeutet.

Florian und ich müssen uns also noch ein wenig gedulden, bevor wir unsere Projekte für 2018 angehen können. Der Ausbau unserer Hütte, Schleifarbeiten oder das Streichen sowie Planung und Umsetzung unseres Weges und der Terrasse liegen nun allerdings im wahrsten Sinne des Wortes auf Eis. Immerhin: Wir planen gerade unsere Hochbeete – das funktioniert ja zum Glück von der Couch im warmen Wohnzimmer aus. Und wir haben Zeit, endlich einmal eine Keimprobe unseres selbst gezogenen Saatgutes zu machen. Und die ersten Pflänzchen auf den Fensterbrettern in unserer Wohnung vorzuziehen. Ein Trost: Allen anderen geht es ja genauso wie uns, auf Instagram und auf den Blogs sehen wir Schneebilder oder Fotos von Fensterbrettern … ☺ Und: Der Schnee hat uns auch offenbart, dass wir öfter mal Besuch von einem Hasen haben. Der hat neulich deutliche Spuren hinterlassen!

Wir üben uns also in Geduld. Eins steht aber fest: Wir freuen uns SEHR auf den Frühling!!!

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