Ein Jahr Kleingarten: Was wir gelernt haben und was noch nicht. ☺

Vor ziemlich genau einem Jahr haben wir unseren Kleingarten in Hamburg übernommen. Was wir gelernt haben? So einiges! Was wir noch nicht können? Noch viel mehr!

Fünf Dinge, die wir in dem Jahr gelernt haben:

  1. Jeder schimpft über das Wetter, aber keiner tut was dagegen.
    Das wusste schon Mark Twain. Wir leidgebeutelten Hamburger können davon ein Liedchen singen, als Schrebergärtner umso mehr. Denn was sich in unserem Alltag geändert hat: Das Wetter ist definitiv wichtiger für uns geworden. Kaum ein Morgen vergeht, an dem wir nicht in eine der Wetter-Apps schauen und die To Dos und Möglichkeiten der nächsten Tage besprechen.
  2. Gut Ding will Weile haben.
    Etwas, das gerade ich überhaupt nicht beherrsche: Geduld. Aber genau die braucht man in einem Garten. Nicht, um dem Gras beim Wachsen zuzugucken. Sondern um es wachsen zu lassen. Und wenn es um unsere Hütte geht, brauchen wir Geduld mit dem Wetter – und mit uns selbst. Rom wurde nicht an einem Tag erbaut und unsere Hütte leider auch nicht. Aber wenn wir es einfacher und schneller hätten haben wollen, hätten wir es anders angehen müssen.
  3. Wir können ganz schön viel!
    Das Gute an der Art, wie wir „schaffen“?! Wir wissen hinterher genau, was wir getan haben. Und können mittlerweile ganz schön viel. Von ausrechnen, wie viel Holz und Farbe es braucht, um dieses oder jenes Projekt umzusetzen über die richtige Pflege unserer Rosen (hallo, grüner und verpiekster Daumen!) bis hin zum leckeren Crumble made by uns. Jeden Tag zu lernen und etwas auszuprobieren, macht nicht nur schlauer, sondern erfüllt auch mit Stolz und Zufriedenheit mit sich selbst.
  4. Wir wissen ganz schön wenig!
    Ein wenig grüner Daumen und ganz viel Bauchgefühl – so könnte man unsere Taktik beim Gärtnern beschreiben. Denn um das alles „vernünftig!“ zu beackern, müssen wir noch sehr viel lernen. Aber: Wir zapfen nur zu gern Geschwister, Mamas und Nachbarn an– gegen Marmelade und Gelee oder andere Schätze, wie etwa Jungpflanzen oder Saatgut, aus dem Garten werden schnell gute Ratschläge ver- und Erfahrungen geteilt. Und die wiederum sind eigentlich unbezahlbar.
  5.  Gute Nachbarn sind gut!
    Mit das Wichtigste, wenn man einen Garten übernimmt,? Die Nachbarn. Die muss man im Sommer fast jeden Tag ertragen. Und die müssen einen auch aushalten. Mit dem ganz schön lang gewachsenen Rasen, ganz viel Unkraut und ganz falsch gestrichener Hütte. Unser Rezept: Bestechung mit Rhabarber und anderem Grünzeug, gepaart mit einem netten Schwatz über der Gartenhecke, obwohl wir eigentlich NIIIIIIE Zeit haben. Und dem Aufdrängen unserer Hilfe, auch wenn die NIIIIIE in Anspruch genommen wird.

Was uns immer hilft, um zu sehen, dass wir doch schon relativ weit gekommen sind? Ein Blick zurück in die Fotos. So sah unser Stückle aus, als wir es übernommen haben (und die Beete umgegraben hatten):

Gestatten: unser #kleingarten! 🌱 #schrebergarten #schrebergartenliebe #allotment #allotmentlove #blickindengarten

Ein Beitrag geteilt von Einstückarbeit (@einstueckarbeit) am


Und so heute (ja, wir könnten mal wieder Unkraut jäten … ):

Blick in den Kleingarten mit einer dunkelblaugrau gestrichenen Gartenlaube.

Nun stehen erst einmal der Herbst und dann der Winterschlaf an. Worauf wir uns im nächsten Jahr Schrebergarten so freuen?

  • Auf ein fertiges Gartenhäuschen und ganz viele tolle Stunden dort!
  • Auf noch mehr ernten und schneiden und lernen in Sachen Grünzeug.
  • Auf die erste Grillparty mit unseren Freunden!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*