Premiere: Kartoffeln pflanzen

Als wir unseren Kleingarten übernahmen, wussten wir gleich: Wir wollen Kartoffeln pflanzen! Endlich ist es warm genug und unsere Frühkartoffeln haben den Weg in die Erde gefunden.

Das Kartoffeln pflanzen beginnt eigentlich schon im Herbst. Dann nämlich, wenn man die Beete anlegt und den Boden einmal kräftig umgräbt. Danach soll nicht mehr so viel mit dem Beet passieren. Umgegraben haben wir. Check. Danach haben wir dem ganzen zwar lange Ruhe gegönnt, zuletzt aber Beeteinfassungen gebaut und dann auch noch Mutterboden draufgewälzt. Ich hoffe, die Kartoffeln sehen es uns nach.

Kartoffeln pflanzen: der richtige Zeitpunkt

Ansonsten muss man laut meiner Schwester und einschlägiger Literatur beim Kartoffeln pflanzen vor allem auf eine Sache achten: Es darf keinen Frost mehr geben. Wir haben deshalb bis jetzt, Ende März, abgewartet. Und dann sicherheitshalber noch ein Vlies besorgt, mit dem wir die Kartoffeln nach dem Pflanzen abgedeckt haben.

Kartoffeln pflanzen: Ein Vlies schützt die Knollen.
Die Kartoffeln dürfen noch ein wenig unterm Vlies schlummern.

Wir haben übrigens jetzt erst einmal nur eine sehr frühe Sorte gesteckt, Amandine heißt sie. Aeggeblomme, eine zweite, viel spätere Sorte Kartoffeln pflanzen wir dann im Mai. Der Plan ist, dass wir ab Ende Juni dann mit eigenen Knollen durch den Rest des Jahres kommen. Ob das wohl gelingt?

 Ab wann wird gehäufelt?!

Wer Kartoffeln pflanzen und vor allem ernten will, muss noch eine zweite Sache beachten: das Anhäufeln. Wenn das Kraut etwa zehn Zentimeter hervorschaut, soll man Erde um die Pflanze anhäufeln. Das führt dazu, dass die Pflanze noch mehr unterirdische Triebe und damit mehr Knollen bildet. Und: Verhindert, dass die Knollen grün anlaufen und damit ungenießbar werden. Und das wäre sehr schade! Also heißt es für uns dann: einfach häufeln, häufeln, häufeln…!

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