Unser Go-To-Anbieter: Bingenheimer Saatgut

Bingenheimer Saatgut ist eine der ersten Adressen für Bio-Saatgut in Deutschland. Warum wir dort fast alles und warum wir nicht alles bestellt haben. Plus Tipps, woher man Bio-Pflanzkartoffeln bekommt.

Wenn man „Bio-Saatgut“ googelt, findet man als erstes die Seite Bio-Saatgut.de, dann Dreschflegel, dann erst die Seite Bingenheimer Saatgut. Für uns war letztere die erste Adresse für unsere Sämereien. Denn: Bingenheimer Saatgut funktioniert nach dem Demeter-Prinzip. Ob und inwiefern man der Ideologie dahinter folgen will, bleibt jedem selbst überlassen. Fakt ist aber: Die Auflagen in Sachen „bio“ sind dort mit am strengsten. Wer als Landwirt das Demeter-Siegel erhalten will, muss zunächst zwei Jahre lang biodynamisch anbauen. Hybridsaatgut ist ausgeschlossen. Genau das, was wir suchen. Wir möchten nach Möglichkeit Bio-Saatgut verwenden, das samen- und sortenfest ist.

Bingenheimer Saatgut vs. Dreschflegel

Aber selbst beim Bingenheimer Saatgut haben wir nicht alles bekommen, was wir laut Pflanzkalender so vorgesehen haben. Also haben wir zusätzlich noch bei Dreschflegel bestellt. Das ist ein Verband von mehreren Höfen, die Saatgutzüchtung und -vermehrung betreiben. Und sich auf politischer Ebene einmischt, wie es auf der Homepage heißt. Finden wir beides super! Dreschflegel garantiert, dass die Samen auch keimfähig sind. Und dass sie einigermaßen robust und damit auch für uns Gartenanfänger händelbar sind.

Verschiedene Tütchen mit Saatgut von Dreschflegel liegt auf einem Küchentisch aus Holz.
Saatgut von Dreschflegel: Hier gibt es viele „besondere“ und alte Sorten.

Was Bingenheimer Saatgut und Dreschflegel gemein haben? Hier gibt es noch alte Sorten! Das finden wir ziemlich sympathisch. Die sind vielleicht nicht so ertragreich wie die hochgezüchteten Gemüse, die es auf unseren Teller schaffen. Aber immerhin weiß man, was drinsteckt.

Bio-Saatkartoffeln? Biogartenversand!

Eine Sache, die man beim Bingenheimer Saatgut nicht bekommt: Pflanzkartoffeln. Die haben wir über den Biogartenversand besorgt, eine frühe Sorte aus Dänemark und eine spätere aus Frankreich. Der Plan ist natürlich, dass wir dieses Jahr nicht nur Kartoffeln essen können, sondern dass auch welche fürs Pflanzen im nächsten Jahr übrig bleiben. Um sicherzugehen, haben wir noch den Kartoffel-Saatgut-Mix von Dreschflegel bestellt. Das ist zwar mühseliger als die übliche Gewinnung von Pflanzkartoffeln – aber dafür gibt es dann ganz viele tolle neue Sorten für uns!

Die Sendungen von Bingenheimer Saatgut & Co. sind schon längst bei uns eingetroffen. Jetzt muss es nur noch etwas wärmer werden und dann kann’s losgehen!

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